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Lucio Dalla, der Weltbürger aus Bologna

Geboren am 4. März 1943, wie sein berühmtestes Lied erzählt. Vom Jazz in Kellerclubs bis zu „Caruso“: die Geschichte eines Künstlers, der seine Stadt nie verlassen hat.

24. Oktober 2026

Die Piazza Maggiore, die „Piazza Grande“, bei Nacht

Nur wenige Künstler waren so eng mit ihrer Stadt verbunden wie Lucio Dalla mit Bologna. Geboren am 4. März 1943 – ein Datum, das später Titel eines seiner bekanntesten Lieder wurde –, starb er am 1. März 2012 im schweizerischen Montreux, wenige Tage vor seinem 69. Geburtstag.

Von der Klarinette zum Liedermacher

Er begann als Jazzklarinettist in den Bologneser Bands der 1950er- und 1960er-Jahre, in derselben Szene wie ein anderer junger Jazzfan, der spätere Filmregisseur Pupi Avati. Dann kamen die Stimme, die Texte und eine fünfzigjährige Karriere.

Die Lieder

Einige Meilensteine, die fast jeder in Italien kennt: „4/3/1943“ und „Piazza Grande“, Anfang der 1970er beim Festival von Sanremo vorgestellt; „L’anno che verrà“, das bis heute an jedem Silvester gesungen wird; „Caruso“ von 1986, interpretiert von Sängern aus aller Welt; und „Attenti al lupo“, der Ohrwurm von 1990.

Sein Bologna

Dalla wohnte in der Via D’Azeglio, mitten in der Stadt, und man traf ihn oft beim Spaziergang oder in der Bar unten im Haus. Seine Wohnung wird heute von einer Stiftung verwaltet und ist für Besucher geöffnet: ein kleines Museum voller Gegenstände, Bilder und Kuriositäten – ganz wie er selbst. Als er starb, füllten Tausende die Piazza Maggiore, um Abschied zu nehmen.

Für Fans. Besuche in Lucio Dallas Haus müssen gebucht werden: Termine und Details auf der offiziellen Website der Stiftung.

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